Co-Mediation

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Erklärung Co-Mediation:

Eine Co-Mediation wird von 2 (sehr selten sogar mehr) Mediatoren durchgeführt. Dass die Mediatoren meist aus unterschiedlichen Quellberufen kommen und verschiedene Stärken sowie Lebens- und Berufserfahrungen mitbringen, ist für einen Mediationsprozess eine große zusätzliche Qualität.

Mediatoren-Teams, bestehend aus Mann und Frau, fördern zudem die Geschlechterbalance und gleichen geschlechtsspezifische Kommunikationsmuster bestmöglich aus.

Co-Mediationen werden vor allem bei komplexen Konfliktsituationen – insbesondere wenn mehr als 2 Personen vom Konflikt betroffen sind – angewandt.

Eine Co-Mediation ermöglicht noch mehr Aufmerksamkeit für die Konfliktparteien bzw. den Prozess sowie eine bessere Wahrnehmung nonverbaler Kommunikation.

Dadurch entsteht für die Konfliktparteien (oder auch Arbeitgeber) nicht nur ein großer qualitativer Mehrwert, auch verkürzen Co-Mediationen meist die Dauer der Konfliktbearbeitung -> weniger Mediationssitzungen.

Vorteile einer Co-Mediation:

  • gezielteres Erkennen/Eingehen der Bedürfnisse der Konfliktparteien
  • Bestärkung der Geschlechterbalance (Mann/Frau)
  • unterschiedliche Berufserfahrungen der Mediatoren
  • „4 Augen sehen mehr als 2“
  • höhere Qualität und Effizienz -> dadurch meist weniger Mediationssitzungen
  • größere Methodenvielfalt

Mögliche Einsatzbereiche:

  • Konflikte mit mehr als 2 Konfliktparteien
  • Konflikte mit hohem Eskalationsgrad
  • komplexe Konflikte
  • bereits lang andauernde Konflikte
  • zur gezielten Geschlechterbalance
2017-10-22T12:48:17+02:00